Heimatverein Herzebrock e.V.

Herzlich willkommen beim Heimatverein Herzebrock

Der Heimatverein Herzebrock hat nun seit einiger Zeit einen neuen Internetauftritt. Neue Inhalte werden kontinuierlich hinzugefügt, es lohnt sich also immer wieder mal reinzuschauen. In unseren umfangreichen Archiven schlummern viele hochinteressante Materialien, die wir nach und nach veröffenlichen werden.

Wenn Sie kreativ mitwirken wollen, sprechen Sie einfach einen aus unserem Team an, welches diese Homepage (Heimatseite) betreut.

Das sind Judith Ahlke, Ralf Ostermann und Heike Krohn.

Viel Freude beim Stöbern

(Übrigens: Der Klick auf das Logo führt immer zurück zur Startseite!)

Aktuelle Informationen

Heimatverein trauert um verstorbenen Vorsitzenden Hans-Hermann Strickmann

Am 26. Januar 2024 ist unser Vereinsvorsitzende Hans-Hermann Strickmann nach einem tragischen Unfall im Alter von erst 68 Jahren verstorben. Wir haben einen ganz besonderen Menschen verloren, der dem Heimatverein in den vergangenen Jahren in unvergleichlich positiver Art seinen Stempel aufgedrückt hat. Sein Tod lässt uns fassungslos zurück. Der schmerzliche Verlust wird uns jeden Tag mehr bewusst.

Hans-Hermann war seit mehr als 25 Jahren im Vorstand unseres Heimatvereins tätig. Im Jahr 2015 wählte ihn die Mitgliederversammlung zum 1. Vorsitzenden. Viele Aktivitäten tragen seine Handschrift, haben die Arbeit des Heimatvereins über lange Jahre geprägt. Erinnert sei beispielsweise an das Jubiläumsjahr "1150 Jahre Herzebrock", die Sanierung des Gewölbekellers im Kloster-Nordflügel, die Veranstaltung "KunstGenuss am Kloster", den jährlichen Martinsumzug, die Sonderausstellungen in den beiden Museen des Heimatvereins, den Literaturspaziergang im Klostergarten und die Erinnerungswand für das Landstreicherehepaar Adam und Eva in Pixel.

Als Paohlbürger und guter Netzwerker führte Hans-Hermann Menschen für heimatliche Projekte zusammen. Er konnte gut auf die Leute zugehen und passende Worte finden. Wichtige Anliegen trieb er entschieden voran, verlor die Ziele nie aus den Augen.

Zu diesen Zielen zählte, die Zukunft des Heimatmuseums zu sichern. Der Umzug des Museums in das Pastoratsgebäude war ihm deshalb ein Herzensanliegen. An den vorbereitenden Maßnahmen beteiligte er sich federführend und tatkräftig. Sein Wirken sah er als Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart, aber insbesondere als Arbeit für die Zukunft.

Der Heimatverein Herzebrock verdankt Hans-Hermann Strickmann viel. Der Vorstand und die Mitglieder werden Ihn nicht vergessen. "Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme" - das war Hans-Hermanns Verständnis seiner ehrenamtlichen Tätigkeit. In diesem Sinne werden wir die Arbeit fortsetzen.

Jahreshauptversammlung am 19. November 2023 (weitere Infos mit Klick)

Wahlen zum Vorstand, Stand der Planungen für den Umbau des Pastorats als künftiges Heimatmuseum, neue Perspektiven für das Plattdeutsche - diese und andere Themen standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung 2023, die am 19. November 2023 in der Aula der Josefschule durchgeführt wurde. Knapp 40 Heimatfreunde nahmen an der Veranstaltung teil.

 

St. Martinsumzug mit mehr als 500 Teilnehmern (weitere Bilder mit Klick)

Das neblig-trübe Novemberwetter hielt am Samstag, den 11. November mehr als 500 Kinder mit ihren Eltern nicht davon ab, sich an dem vom Herzebrocker Heimatverein organisierten Martinsumzug zu beteiligen. Zu Beginn wurde gegen 16:30 Uhr auf dem Platz am Waldstadion das Martinsfeuer angezündet, musikalisch untermalt vom Chor der Josefschule unter Leitung von Merle Corsmeier.

Hans-Hermann Strickmann, Vorsitzender des Heimatvereins, begrüßte die singenden Mädchen und Jungen aus den zweiten bis vierten Klassen. Sein Willkommen galt auch dem Blechbläserkreis St. Michael unter Leitung von Hermann Munkelt. Die Bläser begleiteten instrumental bei den klassischen Martinsliedern wie "Laterne, Laterne", "Ich geh mit meiner Latern" und "St. Martin".

In die Rolle des St. Martins schlüpfte erneut Sophie Freye auf ihrem Welch-Pony Naomi. Begleitet von Vater Jörg Freye führte Sophie den eindrucksvollen Umzug der Teilnehmer mit ihren bunten Laternen an. Der Zug verlief vom Parkplatz durch die Schemmwiese und Klosterstraße und endete traditionell auf dem Kirchplatz. Kurz vor dem Eintreffen auf dem historischen Rund verteilten Vorstandsmitglieder des Heimatvereins  Schokobrezeln an Kinder, Eltern und Großeltern. Die Leckereien fanden reißenden Absatz.

Anschließend lauschten die Kinder gebannt der Martinsgeschichte, die von Schülern der Von-Zumbsch-Schule auf dem historischen Kirchplatz vorgetragen und von Sophie Freye als St. Martin und weiteren Darstellern dargeboten wurde.

Oberstufenschüler der von Von-Zumbusch-Gesamtschule hatten zudem einen Getränkewagen aufgebaut, an dem man sich mit Kinderpunsch und Glühwein bei dem nasskalten Wetter aufwärmen konnte.

 

10. Sommerausstellung "Ans Licht geholt" (weitere Infos mit Klick)

Eine Auswahl aus dem Archiv des Caspar Ritter von Zumbusch-Museums

Die diesjährige Sommerausstellung ist dem Namensgeber des Caspar Ritter von Zumbusch-Museums gewidmet. Seit Sonntag, 20. August zeigt der Heimatverein Herzebrock Exponate zu Caspar Ritter von Zumbusch (1830-1915), die seit Bestehen des Museums zusammengetragen und gesammelt werden konnten. Der wohl berühmteste Sohn Herzebrocks gilt als der wichtigste Bildhauer des Historismus in Bayern und Österreich.

Die Ausstellung mit dem Titel "Ans Licht geholt" soll zum einen die Kenntnis der Werke erweitern - über die in der Dauerausstellung gezeigten Exponate hinaus. Und zum anderen soll der Künstler und Mensch Zumbusch in seinem Atelier erlebbar werden. Diese Seite der Arbeit und des Schaffens bleibt den Augen der Öffentlichkeit meist verborgen und wird somit auch "ans Licht geholt". Das gelingt mit Hilfe von zeitgenössischen Fotos und Lithografien, die den betagten Zumbusch - umgeben von seinen Modellen und fertigen Kunstwerken - in der Halle auf dem Oberen Belvedere in Wien zeigen.

Einige der fotografierten Arbeiten konnte der Heimatverein Herzebrock seit 2011 erwerben. Diese sind jetzt erstmals zu sehen, ebenso seine Arbeitsweise, der Bronzeguss und die verschiedenen Formate und Größen, in denen er seine Kunstwerke ausführte. Somit trägt der Heimatverein Herzebrock als Träger des weltweit einzigen Zumbusch-Museums dazu bei, das Andenken an Caspar Ritter von Zumbusch und sein künstlerisches Lebenswerk in Erinnerung zu halten.

Das Caspar Ritter von Zumbusch-Museum an der Clarholzer Straße 45 ist sonntags von 15 bis 17 Uhr geöffnet. Sonderöffnungen und Führungen sind nach Absprache mit Archivar Karlheinz Buddenborg (05245/922 748) und dem 1. Vorsitzenden Hans-Hermann Strickmann (05245/ 4816) möglich. Der Eintritt ins Museum ist frei. Der Heimatverein freut sich jedoch über eine Spende.

 

Sagenhaft – Literaturspaziergang mit Musik (weitere Infos mit Klick)

Geschichtlich nicht verbürgt, volkstümlich, humorvoll, schaurig, übersinnlich, mysteriös – und doch: Könnte es so gewesen sein? Dieser Frage sind 70 Kulturinteressierte am Freitag, dem 23. Juni 2023 beim mehr als einstündigen, abwechslungsreichen Literaturspaziergang mit Musik durch den Herzebrocker Klostergarten nachgegangen.

Radiomoderator Matthias Traeger, Gütersloher mit Herzebrocker Wurzeln, trug Sagen aus der Herzebrocker Klosterzeit vor. Musikalisch wurden die Geschichten stimmungsvoll von Werner Fiedler am Saxofon eingerahmt.

Reiterstatue Rudolf I. von Habsburg ziert das Von-Zumbusch Museum (weitere Infos mit Klick)

Es ist ein Blickfang und eine echte Bereicherung für das Von-Zumbusch-Museum: das bronzierte Gipsmodell Rudolf I. von Habsburg, das Caspar Ritter von Zumbusch im Jahr 1898 geschaffen hat. Dem Herzebrocker Heimatverein ist es bei einer Auktion gelungen, das Kunsterk in seinen Besitz zu bringen. Geschützt unter einer Plexiglashaube auf einem eigens von Tischlermeister Martin Böcker gefertigten Sockel kann es ab sofort jeden Sonntag zwischen 15 und 17 Uhr im Museum bewundert werden.

Besonderer Clou: In den Sockel sind sieben Schubladen eingebaut, die den Besucherinnen und Besuchern eine Fülle von Informationen zu dem Denkmal bieten.

 

Eröffnung der Erinnerungswand für Adam & Eva (weitere Infos mit Klick)

Am Samstag, 21. Januar 2023, ist die fertiggestellte Erinnerungswand für das legendäre westfälische Landstreicherpaar Adam & Eva in Pixel der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Auf erstmals gezeigten Schrift- und Bildtafeln finden sich beeindruckende historische Fotoaufnahmen sowie zentrale Informationen zum Geburtshaus von Anton Micheel (Adam) und zum Lebensweg des ungewöhnlichen Außenseiter-Paares. Mehr als 70 Interessierte nahmen an der Einweihung des neuen Denkmals teil, das Herzebrock um eine weitere Sehenswürdigkeit bereichert. 

 

Zum Stöbern: Die Festschrift "Herzebrock 860 - 1950"

 

(Viel Freude beim Rückblick in die Vergangenheit!)

Museen

Auf Grundlage der Bund-Länder-Beschlüsse zur Coronavirus-Pandemie vom 5. Januar 2021 bleiben das Heimatmuseum und das Caspar-Ritter-von-Zumbusch-Museum bis auf weiteres geschlossen. Über die Wiederöffnung der Museen wird der Heimatverein rechtzeitig informieren.

Caspar-von-Zumbusch-Preis 2020 geht an Cengiz Hartmann (weitere Infos mit Klick)

Der Caspar-von-Zumbusch-Preis 2020 ist Corona-bedingt mit einem Jahr Verspätung an den Bildhauer Cengiz Hartmann aus Detmold vergeben worden. Bei einer Festveranstaltung im Schulungsraum der Freiwilligen Feuerwehr Herzebrock nahm der junge Künstler die Auszeichnung am 1. Oktober entgegen. 

Zur Eröffnung richtete Bürgermeister Marco Diethelm den Blick auf Kunst in Corona-Zeiten: „Eigentlich sollte es einem Künstler doch ausreichen, seine Kunst für sich im Atelier zu schaffen, doch Kunst ist etwas, das Austausch braucht. dazu gehört nicht nur, dass ein Preis öffentlich übergeben werden kann, sondern auch, dass sie öffentlich gezeigt und diskutiert wird.“ 

Hans-Hermann Strickmann, Vorsitzender des Herzebrocker Heimatvereins wandte sich mit folgenden Worten an den Preisträger: „Ich wünsche Ihnen, dass Sie als Künstler viel Erfolg haben – ein Adelstitel, wie ihn damals Caspar von Zumbusch bekam, wird wohl heutzutage nicht mehr drin sein, aber ich wünsche Ihnen, dass Sie sich durch Ihre Kunstwerke adeln!“ 

Walter Ertmer, der Kunstsachverständige des Zumbusch-Preises, beleuchtete die künstlerische Entwicklung des aktuellen Zumbusch-Preisträgers. Cengiz Hartmann, 1990 in Essen geboren, studierte von 2011 bis 2018 an der Hochschule OWL in Detmold und schloss mit dem Master of Arts im Fach Innenarchitektur – Raumkunst ab. Er lebt und arbeitet in Detmold. Am Beispiel des Objekts „Cabinet of emptiness“ erläuterte Ertmer die künstlerische Zielsetzung Hartmanns: „Das Lesen und Begreifen, mit den Händen denken, der im Experiment mit den sich durch Zeit- und Umwelteinflüsse verändernden Materialien entstehenden Prozess, all dies spielt eine Rolle. Es geht Cengiz Hartmann um das Erkennen, was für ein Kunstwerk sich im Material bereithält. Durch das Material wird eine Idee ermittelt, der dann ein offener Prozess der Auseinandersetzung folgt – sowohl beim Künstler wie auch später bei der Auseinandersetzung des Publikums mit dem Kunstwerk. Die prägnante, individuelle Sprache des Künstlers war die Grundlage für die Vergabe des Zumbusch-Preises 2020.“ 

Geehrt von so viel Zuspruch nahm Hartmann vor der offiziellen Preisübergabe kurz selbst Stellung: „Ich möchte mich nicht deshalb bedanken, weil so etwas üblich ist, sondern, weil ich mich wirklich sehr freue! Ich danke Walter Ertmer, weil ich mich in seinem Text zu meinem Katalog verstanden fühle. Als Künstler ist man im Zwiespalt, die eigene Arbeit zu beschreiben oder es zu lassen. Ganz ohne Erläuterungen erschließt sich Kunst nicht, und diese Grundlage schafft der Katalog hervorragend. Die individuelle Beziehung zum Kunstwerk ist natürlich das Wesentliche und das überlasse gerne ich den Besuchern der Ausstellung. Hier komme ich gerne mit Ihnen ins Gespräch.“ 

Mit zwei Sätzen zur Ausstellung nahm Hartmann wieder die Begrüßungsworte des Bürgermeisters auf: „Ich hatte während des Lockdowns das große Glück, im Atelier weiterarbeiten zu können. Aber viele der entstandenen Stücke sind noch nie öffentlich gezeigt worden. Deshalb sind für mich diese Auszeichnung und die Ausstellungseröffnung jetzt so etwas wie ein Feiertag!“ 

Seit dem 2. Oktober sind die Werke des Preisträgers des Caspar-von-Zumbusch-Preises 2020 für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Kunstwerke von Cengiz Hartmann werden bis Ende des Monats im Foyer des Rathauses der Gemeinde Herzebrock-Clarholz zu sehen sein. Die Ausstellung läuft bis zum 31. Oktober. Sie ist montags und dienstags von 8.30 bis 16 Uhr, mittwochs bis freitags von 8.30 bis 12 Uhr und donnerstags von 8.30 bis 18 Uhr geöffnet. 

Erinnerung an den Maler und Grafiker Prinz Nikolaus zu Bentheim

Im Jahr 2013 hat der Heimatverein in Zusammenarbeit

mit dem Maler und Grafiker Prinz Nikolaus zu Bentheim

eine Winterausstellung durchgeführt.

Der Künstler ist am 27. März 2020 im Alter von 95 Jahren in Rheda verstorben.

Zu seinen Ehren zeigt der Heimatverein noch einmal die Bilder seiner Ausstellung.

(hier Bilderaufruf)

Altenteil von Caspar Ritter von Zumbusch - heute Wohnhaus seines Urenkels

WDR5 - Beitrag zum 100sten Todestag von Caspar-Ritter von Zumbusch (WDR - LINK)

Den Frosch kennen hoffentlich alle - viel Spaß beim Lesen

Herzebrock aus der Vogelperspektive