Heimatverein Herzebrock e.V.

Herzlich willkommen beim Heimatverein Herzebrock

Der Heimatverein Herzebrock hat nun seit einiger Zeit einen neuen Internetauftritt. Neue Inhalte werden kontinuierlich hinzugefügt, es lohnt sich also immer wieder mal reinzuschauen. In unseren umfangreichen Archiven schlummern viele hochinteressante Materialien, die wir nach und nach veröffenlichen werden.

Wenn Sie kreativ mitwirken wollen, sprechen Sie einfach einen aus unserem Team an, welches diese Homepage (Heimatseite) betreut.

Das sind Heike Krohn, Ralf Ostermann und Hans-Hermann Strickmann.

Viel Freude beim Stöbern

(Übrigens: Der Klick auf das Logo führt immer zurück zur Startseite!)

Aktuelle Informationen

700 Teilnehmer beim Martinsumzug (weitere Infos mit Klick)

An die 700 große und kleine Teilnehmer haben am Freitag, den 11. November an dem vom Herzebrocker Heimatverein organisierten Martinsumzug teilgenommen. In die Rolle des St. Martins schlüpfte dieses Mal Sophie Freye auf ihrem Welch-Pony Naomi. Begleitet von Vater Jörg Freye, der in den Vorjahren stets den St. Martin verkörperte, führte Sophie den eindrucksvollen Umzug der Teilnehmer mit ihren fantasievollen Laternen an. Der Zug endete traditionell auf dem Kirchplatz, auf dem dann das Martinsspiel stattfand und Schokobrezeln an Kinder, Eltern und Großeltern verteilt wurden.

 

Jahreshauptversammlung am Sonntag, 30. Oktober (zum Protokoll mit Klick)

An der diesjährigen Hauptversammlung am Sonntag, 30. Oktober, um 19 Uhr in die Aula der Josefschule nahmen 35 Vereinsmitglieder teil. Bei den Wahlen zum Vorstand wurden der 1. Vorsitzende Hans-Hermann Strickmann, die 2. Schriftführerin Judith Ahlke und der 2. Archivar Hans-Bernhard Vielstädte in ihren Ämtern bestätigt. Der Vorstand informierte über die Zukunft des Heimatmuseums, die Baufortschritte bei der Erinnerungswand Adam & Eva in Pixel und über eine kunsthistorische Neuerwerbung - die von Caspar Ritter von Zumbusch gefertigte Reiterstatue des Rudolf von Habsburg.

KunstGenuss 2022 begeistert Besucher (weitere Infos mit Klick)

Es passte einfach alles: Das Wetter spielte mit, die Künstler trotzten vor Spielfreude, die Lichtinstalltionen tauchten die Klostergebäude in ein ganz besonders Licht. Und auch das kulinarische Konzept ging auf. Der achte KunstGenuss des Herzebrocker Heimatvereins war ein Kulturevent der besonderen Art und dürfte den mehr als 900 Besuchern noch lange in bester Erinnerung bleiben.

 

Erinnerungswand für Landstreicherpaar Adam und Eva (weitere Infos mit Klick)

An der Gütersloher Straße in Pixel errichtet der Heimatverein in diesen Wochen eine Erinnerungswand für das legendäre westfälische Landstreicherehepaar Adam und Eva. In unmittelbarer Nähe stand einst das Geburtshaus von Anton Micheel (1855-1928), der als besagter Adam mit seiner Eva (Josefa Rickers,1855-1930) in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts im östlichen Münsterland von Bauernhof zu Bauernhof zog und allgemein Aufmerksamkeit erregte.

Für die Erinnerungswand, die im Spätsommer 2022 fertig sein soll, nutzt der Heimatverein das ehemalige Eingangsportal des 2019 abgerissenen Geburtshauses. Umfassend renoviert ist die Wand vier Meter breit und dreieinhalb Meter hoch. Sie wird mit einer Metallumrandung gestützt und demnächst noch mit einer Cortenstahlbemantelung geschützt. Einige verbaute Balken aus dem Restbestand des Querdeelenhauses stammen aus dem Jahr 1591.Teile des einstigen Fachwerks werden integriert, beispielsweise der mittlere Teil des Vorgiebels über der einstigen Haustür. Deren Höhe betrug nur 1,57 Meter. Wegen bestehender Frostgefahr sollen gelbe und auch rote Ziegelsteine, die einst im Inneren des Hauses verbaut waren, erst mit Frühjahrsbeginn in die Wandfächer eingefügt werden. Die Erinnerungswand wird also auf vielseitige Weise Aufschluss darüber geben, welche Materialien damals beim Hausbau verwendet wurden.

Besonderer Clou des Bauwerks: Auf dem Eingangsportal wird ein historisches Foto von Adam und Eva aus den 1920er-Jahren in Großaufnahme zu sehen sein. Daneben werden zwei Tafeln mit weiteren Fotos angebracht, die zum einen über die Baugeschichte des Hauses, zum anderen über das ungewöhnliche Leben von Adam und Eva informieren. Für vertiefende Informationen bringt der Heimatverein einen QR-Code an, über den ein Blick auf die Homepage des Heimatvereins Herzebrock ermöglicht wird.

Bis zur Fertigstellung im Frühjahr soll auch ein gepflasterter kleiner Vorplatz entstehen. Der Heimatverein wird dann zu einer offiziellen Eröffnung einladen. Die Kosten des Projekts belaufen sich auf rund 10.000 Euro. 3000 Euro übernimmt die Bürgerstiftung Herzebrock-Clarholz und 2000 Euro das Land Nordrhein-Westfalen. Die restliche Summe soll noch, so hofft der Verein, durch SPENDEN hereinkommen. Ohne bisherige ehrenamtliche Mitarbeit hätte sich der Finanzbedarf deutlich erhöht.

 

Zum Stöbern: Die Festschrift "Herzebrock 860 - 1950"

 

(Viel Freude beim Rückblick in die Vergangenheit!)

Jahreshauptversammlung am 28. November 2021 (weitere Infos mit Klick)

Die Jahreshauptversammlung 2020/21 fand am Sonntag, den 28. November, ab 19 Uhr in die Aula der Josefschule statt. Coronabedingt galt für die Veranstaltung die 2G-Regel, insgesamt nahmen 20 Heimatfreunde teil. Auf der Tagesordnung standen unter anderem Wahlen zum Vorstand, Informationen zur Zukunft des Heimatmuseums und zur Adam-und-Eva-Erinnerungswand in Pixel. Die Archivare Karlheinz Buddenborg und Hans-Bernhard Vielstädte berichteten ferner über Neuerwerbungen des Vereins und Aktivitäten in den Museen. Nicht zuletzt erheiterte das Herzebrocker Urgestein Bernhard Funke die Gäste mit einem plattdeutschen Vortrag, in dem er auf seine Jugendzeit in Herzebrock zurückblickte.

St. Martinsumzug - 2021 als Sparversion

St. Martin – die Kinder können durch das Dorf zum Martinsfeuer ziehen

Eigentlich war der St. Martins-Umzug für 2021 abgesagt.

Der Vorstand des Heimatvereins war sich einig, dass beim klassisch durchgeführten Martinsumzug die Ansteckungsgefahr gerade für die Kleineren, die noch nicht geimpft sind, zu groß ist. Dicht an dicht hinter dem Pferd gehen, ein Schokobretzel essen, dem Martinsspiel auf dem Kirchplatz in dichtgedrängten Reihen lauschen und anschließend Selbstgebackenes verzehren, ein unkalkulierbares Risiko, dem schlimmstenfalls Kindergarten- oder Schulquarantäne folgen könnten.

Einige Eltern haben dies bedauert und insbesondere beim Bürgermeister angemerkt, dass ihr Kind schon im letzten Jahr nicht an dem traditionellen Umzug teilnehmen konnte und nun schon wieder nicht. Das war für den Bürgermeister und den Heimatverein ein Argument, noch einmal über einen Umzug nachzudenken.

Die oben genannten Risikobereiche ließen sich aber nicht wegdiskutieren, so dass folgender Kompromiss gefunden wurde und somit auch stattfinden wird. Wie gewohnt treffen sich alle Interessierten am 11. 11. um 16:30 Uhr auf dem Festplatz zwischen Sportplatz und Brandenburgsporthalle.

Dort wird ein großes Feuer entzündet. Die Kinder können stolz ihre meist selbstgebastelte Laterne schwenken. Es werden die bekannten Martinslieder gesungen, die Texte dazu werden vor dem Anstimmen verteilt sein. Danach wird die Martinsgeschichte vorgelesen. Nach einem abschließenden Martinslied wird dann die Veranstaltung beendet sein.

Die Kinder können mit ihren Eltern oder Großeltern dann durch den Ort nach Hause ziehen und wie gewohnt bei diesem oder jenen Nachbarn klingeln und ein Martinslied singen. Dafür gibt es dann zumeist eine süße Entschädigung.

Es bleibt zu hoffen, dass in 2022 der traditionelle Martinsumzug wieder in kompletter Form ablaufen kann.

Museen

Auf Grundlage der Bund-Länder-Beschlüsse zur Coronavirus-Pandemie vom 5. Januar 2021 bleiben das Heimatmuseum und das Caspar-Ritter-von-Zumbusch-Museum bis auf weiteres geschlossen. Über die Wiederöffnung der Museen wird der Heimatverein rechtzeitig informieren.

Caspar-von-Zumbusch-Preis 2020 geht an Cengiz Hartmann (weitere Infos mit Klick)

Der Caspar-von-Zumbusch-Preis 2020 ist Corona-bedingt mit einem Jahr Verspätung an den Bildhauer Cengiz Hartmann aus Detmold vergeben worden. Bei einer Festveranstaltung im Schulungsraum der Freiwilligen Feuerwehr Herzebrock nahm der junge Künstler die Auszeichnung am 1. Oktober entgegen. 

Zur Eröffnung richtete Bürgermeister Marco Diethelm den Blick auf Kunst in Corona-Zeiten: „Eigentlich sollte es einem Künstler doch ausreichen, seine Kunst für sich im Atelier zu schaffen, doch Kunst ist etwas, das Austausch braucht. dazu gehört nicht nur, dass ein Preis öffentlich übergeben werden kann, sondern auch, dass sie öffentlich gezeigt und diskutiert wird.“ 

Hans-Hermann Strickmann, Vorsitzender des Herzebrocker Heimatvereins wandte sich mit folgenden Worten an den Preisträger: „Ich wünsche Ihnen, dass Sie als Künstler viel Erfolg haben – ein Adelstitel, wie ihn damals Caspar von Zumbusch bekam, wird wohl heutzutage nicht mehr drin sein, aber ich wünsche Ihnen, dass Sie sich durch Ihre Kunstwerke adeln!“ 

Walter Ertmer, der Kunstsachverständige des Zumbusch-Preises, beleuchtete die künstlerische Entwicklung des aktuellen Zumbusch-Preisträgers. Cengiz Hartmann, 1990 in Essen geboren, studierte von 2011 bis 2018 an der Hochschule OWL in Detmold und schloss mit dem Master of Arts im Fach Innenarchitektur – Raumkunst ab. Er lebt und arbeitet in Detmold. Am Beispiel des Objekts „Cabinet of emptiness“ erläuterte Ertmer die künstlerische Zielsetzung Hartmanns: „Das Lesen und Begreifen, mit den Händen denken, der im Experiment mit den sich durch Zeit- und Umwelteinflüsse verändernden Materialien entstehenden Prozess, all dies spielt eine Rolle. Es geht Cengiz Hartmann um das Erkennen, was für ein Kunstwerk sich im Material bereithält. Durch das Material wird eine Idee ermittelt, der dann ein offener Prozess der Auseinandersetzung folgt – sowohl beim Künstler wie auch später bei der Auseinandersetzung des Publikums mit dem Kunstwerk. Die prägnante, individuelle Sprache des Künstlers war die Grundlage für die Vergabe des Zumbusch-Preises 2020.“ 

Geehrt von so viel Zuspruch nahm Hartmann vor der offiziellen Preisübergabe kurz selbst Stellung: „Ich möchte mich nicht deshalb bedanken, weil so etwas üblich ist, sondern, weil ich mich wirklich sehr freue! Ich danke Walter Ertmer, weil ich mich in seinem Text zu meinem Katalog verstanden fühle. Als Künstler ist man im Zwiespalt, die eigene Arbeit zu beschreiben oder es zu lassen. Ganz ohne Erläuterungen erschließt sich Kunst nicht, und diese Grundlage schafft der Katalog hervorragend. Die individuelle Beziehung zum Kunstwerk ist natürlich das Wesentliche und das überlasse gerne ich den Besuchern der Ausstellung. Hier komme ich gerne mit Ihnen ins Gespräch.“ 

Mit zwei Sätzen zur Ausstellung nahm Hartmann wieder die Begrüßungsworte des Bürgermeisters auf: „Ich hatte während des Lockdowns das große Glück, im Atelier weiterarbeiten zu können. Aber viele der entstandenen Stücke sind noch nie öffentlich gezeigt worden. Deshalb sind für mich diese Auszeichnung und die Ausstellungseröffnung jetzt so etwas wie ein Feiertag!“ 

Seit dem 2. Oktober sind die Werke des Preisträgers des Caspar-von-Zumbusch-Preises 2020 für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Kunstwerke von Cengiz Hartmann werden bis Ende des Monats im Foyer des Rathauses der Gemeinde Herzebrock-Clarholz zu sehen sein. Die Ausstellung läuft bis zum 31. Oktober. Sie ist montags und dienstags von 8.30 bis 16 Uhr, mittwochs bis freitags von 8.30 bis 12 Uhr und donnerstags von 8.30 bis 18 Uhr geöffnet. 

Heimatverein ersteigert Ölgemälde der Antonie von Zumbusch (weitere Infos mit Klick)

Erinnerung an den Maler und Grafiker Prinz Nikolaus zu Bentheim

Im Jahr 2013 hat der Heimatverein in Zusammenarbeit

mit dem Maler und Grafiker Prinz Nikolaus zu Bentheim

eine Winterausstellung durchgeführt.

Der Künstler ist am 27. März 2020 im Alter von 95 Jahren in Rheda verstorben.

Zu seinen Ehren zeigt der Heimatverein noch einmal die Bilder seiner Ausstellung.

(hier Bilderaufruf)

Altenteil von Caspar Ritter von Zumbusch - heute Wohnhaus seines Urenkels

WDR5 - Beitrag zum 100sten Todestag von Caspar-Ritter von Zumbusch (WDR - LINK)

Den Frosch kennen hoffentlich alle - viel Spaß beim Lesen

Herzebrock aus der Vogelperspektive