Das Zumbusch-Museum ist jeden Sonntag (ausgenommen sind Feiertage) von 15:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei, Spenden lehnen wir nicht ab.

Natürlich können Sie auch Führungen außerhalb dieser Zeit vereinbaren. Haben Sie Lust, das Museum einmal auf einem Betriebsausflug zu besichtigen oder steht ein Familientreffen an, so können wir Ihnen anbieten, dass Sie ein schönes kulturelles Erlebnis geboten bekommen.

Kontakt dazu: 1. Vorsitzender des Heimatvereins: Hans-Hermann Strickmann: Tel. 05245 4816; 1. Archivar: Karlheinz Buddenborg: 05245 922748.)

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Das Caspar Ritter von Zumbusch-Museum in Herzebrock

Das Zumbusch-Haus

 

Am 16.06.2011 wurde im Geburtshaus des Caspar Ritter von Zumbusch in Herzebrock, Clarholzer Straße 45 (an der B64) ein neues Museum eröffnet. Träger des Museums ist der Heimatverein Herzebrock.

Der junge Zumbusch

 

 

 

Prof. Dr. h.c. Caspar Ritter von Zumbusch, 

geboren am 23.11.1830, 

gehört zu den bedeutendsten Monumentalplastikern 

und Bildhauern der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. 

Nach dem Besuch der Provinzial-Gewerbe-Schule in Münster (1846-1848) entschied sich Zumbusch für die Künstlerlaufbahn

Er fand als I8jähriger Aufnahme in der Polytechnischen Hochschule München bei Professor Johann von Halbig.

Das Maria-Theresa Monument

 

 

Mit 23 Jahren machte er sich in München selbstständig. 

Er schuf zahlreiche Portraits, vielfältige sakrale Kunst und mit dem Maximiliandenkmal sein erstes Monumentalwerk.

1873 nahm Zumbusch eine Professur an der Akademie der bildenden Künste in Wien an. 

Hier in der Stadt mit dem künstlerisch und musikalisch heiteren Fluidum sind seine größten Meisterwerke entstanden. 

Zu den bekanntesten gehören das 1880 eingeweihte Beet­hovendenkmal und das Maria-Theresia-Monument, welches am 13.05.1888 enthüllt wurde. Kaiser Franz-Josef erhob Zumbusch an diesem Tag in den erblichen Adelsstand.

Museumskonzeption

In zwei Museumsräumen werden Kunstwerke von Zumbuschs den Besuchern im Modell und in der zugehörige Originalausführung auf raumhohen Fototafeln gezeigt.

 

 

Innenansicht des Museums
Caspar Ritter von Zumbusch (1888)

 

 

Die Sammlung im dritten Raum vermittelt einen Einblick in sein persönliches und familiäres Umfeld und beschreibt seine lebenslange Verbindung zu seiner Heimat Herzebrock.

Der erste Preisträger Otto Boll

 

Über die 1980 gegründete Caspar-von-Zumbusch-Stiftung wird in einem weite­ren Raum berichtet. 

Alle fünf Jahre ver­gibt diese Stiftung den mit 2.600,00 Euro dotierten Förderpreis an junge Künstler aus der Region. 

Von den bisherigen sechs Preisträgern und einer Preisträgerin ist jeweils ein Kunstwerk ausgestellt. 

Dieser Raum schlägt die Brücke zwischen Kunst von gestern und heute.